| Ernährungstipp des Monats von Sophie Frei |
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Tipp Nr. 8
[September 2007]
Ist „Bio“ besser?
Biologische Lebensmittel liegen im Trend.
Vor allem gesundheitsbewusste Menschen mit Sinn für Genuss greifen immer
häufiger zu „Bio“. Ob im Bioladen oder im Discounter, überall wo „Öko“ oder „Bio“
drauf steht, ist auch Bio drin, denn diese Worte sind
gesetzlich geschützt. Eine hilfreiche Garantie ist außerdem das
deutsche staatliche Biosiegel (siehe unten), hier gelten strenge Standards nach
der EG-Öko Verordnung. Zusätzlich findet man häufig noch die Label der
Anbauverbände wie z.B. Bioland oder Demeter auf den Lebensmitteln.
Ein paar Grundsätze zum Bio-Landbau:
• Es handelt sich um einen geschlossenen
Kreislauf mit einem geringstmöglichen Verbrauch nicht erneuerbarer Energie- und
Rohstoffvorräte.
• Chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind verboten
• Auf Gentechnik wird verzichtet
• Tiere werden artgerecht gehalten und gefüttert. Medikamente wie Antibiotika
werden nur im Notfall eingesetzt.
dadurch wird die Qualität der Lebensmittel gewährleistet:
•
Geringere Belastung mit
Pflanzenschutzmitteln als konventionelle Lebensmittel
• Obst und Gemüse enthält
bis zu 20% weniger Wasser, es schmeckt daher intensiver und enthält mehr
Nährstoffe vor allem Vitamin C und bis zu 50% mehr der gesundheitsförderlichen
sekundären Pflanzenstoffe.
• Milch und Fleisch
enthält eine besonders günstige Fettsäurenzusammensetzung. In einer Studie
konnte vor kurzem gezeigt werden, dass die Muttermilch mehr wertvolle ungesättigte Fettsäuren
enthält, wenn Stillende bei Milch- und Fleischprodukten überwiegend zu
Bio-Lebensmitteln greifen.
• Verarbeitete Bio-Lebensmittel
wie Brot, Käse oder Fertiggerichte werden nicht mit Geschmacksverstärkern
aufgepeppt, und auch Farb-, Hilfs- oder Aromastoffe sind nur sehr eingeschränkt
erlaubt.
• Gemüse ist deutlich nitratärmer
(aus Nitrat können während der Zubereitung oder im Körper krebserregende
Nitrosamine entstehen)
• Zusatzstoffe die zu
pseudoallergischen Reaktionen führen können, sind für Bio-Produkte verboten.
Außerdem ist neben diesen Punkten, wie bereits im letzten Ernährungstipp erwähnt, die nachhaltige besonders tier- und umweltfreundliche Wirtschaftsweise ein besonders wichtiger Punkt, der jeden davon überzeugen sollte, öfters mal zu „Bio“ zu greifen! Dabei unbedingt auch bei Bio-Lebensmitteln darauf achten, saisonale und regionale Produkte zu kaufen, denn auch hier bietet der Supermarkt im Sommer Äpfel aus Chile und im Winter Tomaten aus Marokko an...
Quellen: Bio Lebensmittel, Fragen und Antworten. aid infodienst, Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V., www.aid.de, 2007. British Journal of Nutrition, Bd. 97, Nr. 4, S. 735-743, 2007
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Mediterraner Tomaten-Brot-Salat
Die Tomate gehört zu den Nachtschattengewächsen. Weitere Bezeichnungen sind Liebesapfel, Paradiesapfel. Alte, vergessene Tomatensorten wurden besonders durch den Bio-Landbau wieder entdeckt. Dazu gehören beispielsweise die Johannisbeertomaten.
Ca. 6 sehr reife Bio-Tomaten (mal eine andere
Sorte aus Deutschland ausprobieren!)
Weissbrot
Olivenöl
frischer Salbei
Knoblauch,
Zwiebeln
Salz und Pfeffer
Parmesan
Tomaten schneiden. Zwiebeln schneiden, Knoblauch pressen. Salbei in Olivenöl braten, salzen und zur Seite stellen. Weissbrot in dicke Würfel schneiden und ebenfalls in Olivenöl von allen Seiten anbraten. Alles mit dem noch lauwarmen Brot vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Parmesan darüberhobeln.
En guete!
Sophie Frei
Dipl.
Oecotrophologin
Suisse Balance
sophiefrei@web.de

