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Ernährungstipp des Monats von Sophie Frei
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Ernährungstipps des Monats von Sophie Frei

Tipp Nr. 2 [Januar 2007]

Die Energiebilanz


Unter der Energiebilanz versteht man das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Was wir täglich essen und trinken, wird von unserem Körper verwertet und in Energie umgewandelt. Der Energieverbrauch setzt sich aus dem Grundumsatz, der Thermogenese (Verdauung) und der körperlichen Aktivität zusammen. Essen wir zu viel und bewegen uns zu wenig, kippt die Energiebilanz und wir nehmen an Körpergewicht zu. Das Körpergewicht zu halten bedeutet also, die Balance zwischen Energieaufnahme (Essen und Trinken) und -abgabe (Bewegung) zu finden!

Eine 75 kg schwere männliche Person müsste z.B. für 9 Kartoffeln oder für 2 Mars ca. 64 min joggen oder 2 Stunden und 27 Minuten mit dem Hund spazieren gehen. Für 7 Äpfel oder 1 Liter Coca Cola müsste man 55 Minuten Langlaufen oder 8 Stunden und 9 min schlafen.

Also nach den festlichen Menüs, die Laufschuhe packen, Langlaufen oder im Schnee wandern gehen, ...


Wie gesund ist eigentlich Tiefkühlgemüse?

Im Winter ist das Angebot an frischem Gemüse auf dem Markt nicht sehr vielfältig! Gelegentlich fehlt einem auch die Zeit frisches Gemüse zuzubereiten. Ist es erlaubt ab und zu auch mal zu Tiefkühlgemüse wie Spinat, Rosenkohl, Broccoli, etc. zu greifen?

Ja, besser als auf die empfohlenen 3 Portionen Gemüse pro Tag ganz zu verzichten, denn:

Tiefkühlgemüse wird sofort nach der Ernte schockgefroren, wodurch die Nährstoffe größtenteils erhalten bleiben. Schonende moderne Gefriertechniken erhalten die Zellstruktur des Gemüses. So bleiben Konsistenz, Geschmack, Farbe und Inhaltsstoffe erhalten. Generell wird Gemüse, das tiefgekühlt wird, oft reifer - und damit nährstoffhaltiger - geerntet, als Gemüse, das lange transportiert oder gelagert werden muss und deswegen oft schon unreif geerntet wird. Reinem Tiefkühlgemüse werden auch keine weiteren Zutaten beigegeben, so dass es von seinen Nährwerten her mit Frischgemüse vergleichbar ist. Dies gilt jedoch nicht für gemüsehaltige Fertiggerichte, die noch weitere Zutaten wie z.B. Salz, Konservierungsstoffe, gehärtete Fette etc. enthalten.

Trotzdem hier noch ein feines Rezept für den Januar mit frischem Salat vom Markt:

Nüsslisalat à la Ursi

150 – 200 g Nüsslisalat (Feldsalat)
50 g Walnüsse
100 g Speckwürfel
2 Äpfel
Olivenöl
Essig (weisser Balsamico)
1 TL Senf
Salz, Pfeffer

Mit Öl, Essig und Gewürzen eine Salatsauce zubereiten und die geschälten Äpfel in Stücken darin 5 min einweichen lassen. Den Nüsslisalat waschen mit der Sauce vermischen, gehackte Walnüsse untermischen und mit dem angebratenen, warmen Speck servieren! En guete!


Sophie Frei
Dipl. Oecotrophologin
Suisse Balance
sophiefrei@web.de