| Ernährungstipp des Monats von Sophie Frei |
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Tipp Nr. 1
[Dezember 2006]
Was versteht man unter „Sporternährung“?
Der Hauptunterschied zwischen der Ernährung für Sportler und der Ernährung für Nicht-Sportler besteht in der Art und Menge der Nahrungsmittel die aufgenommen werden! Die Basis bildet also auch bei Sportlern eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, um den Bedarf an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit zu decken. Je nach Alter, Geschlecht, Sportart, Trainingsvolumen, Trainingshäufigkeit, Leistungsintensität, Regenerationszeit und äußeren klimatischen Bedingungen, kann dieser zusätzliche Bedarf stark variieren. Beispielsweise hat ein Marathonläufer einen anderen Energie-, Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarf in Trainings- und Wettkampfzeiten als eine Balletttänzerin oder ein Boxer.
In den kommenden Monaten möchte ich mit den Ernährungstipps zum Einen auf die speziellen Bedürfnisse von Sportlern eingehen, zum Anderen möchte ich aber auch ganz allgemeine Tipps rund um eine ausgewogene, genussvolle Ernährung und zu ausgewählten Lebensmitteln geben.
Habt Ihr heute schon frisches Obst und Gemüse gegessen? Äpfel, Birnen, Bananen, Clementinen, Rüebli, rohe Kohlrabi oder Blumenkohl sind ideale Zwischenmahlzeiten und haben gerade Saison! „5 Portionen Obst und Gemüse“ sollten pro Tag gegessen werden! Eine Portion heißt eine Handvoll, also einen Apfel, 2 Clementinen, 3 Rüebli etc.
Aber auch ein Stück Schokolade ist zwischendurch mal erlaubt! Besonders die dunklen, bitteren Varianten mit einem Kakaoanteil von mindestens 70% sollen gesundheitsfördernd wirken. Denn neben dem bekanntermaßen glücklich machende Serotonin enthält sie Polyphenole. Diese haben antioxidativ wirksame und gefäßschützende Wirkungen und können unter anderem Herzinfarkten vorbeugen. Also ab und zu mal ein dunkles Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen, Augen schließen und genießen!
Ebenfalls für den Genuss bestimmt noch ein vorweihnachtliches Rezept:
Flambierte Bratäpfel
4 säuerliche Äpfel (z.B.
Boskop) waschen, abtropfen lassen, Kerngehäuse ausschneiden
1 EL Zitronensaft Äpfel innen beträufeln
1-2 EL Rosinen in eine Schüssel geben, in Rum tränken und anschließend
mitverwenden
1 EL gehackte Mandeln
1 EL gehackte Walnüsse
50 g Butter
2 EL zerbröselte Amaretti
1 Messerspitze Zimt
Alles vermischen und in die Äpfel füllen, in eine gefettete Auflaufform setzen, im vorgeheizten Backofen bei 200°, ca 30 Minuten backen
Anschließend 2-3 EL Zucker
darüber streuen 4-6 EL Rum über die Äpfel gießen und anzünden. Heiß servieren
und nach Belieben Vanilleeis dazureichen.
En guete!
Im nächsten Monat erfahrt Ihr wie lange man rennen, seilhüpfen oder schlafen muss um z.B. einen Riegel Mars oder 9 Kartoffeln zu verbrennen...
Sophie Frei
Dipl.
Oecotrophologin
Suisse Balance
sophiefrei@web.de
