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Das Portrait |
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Max Frei
ist am 4. Mai 1977 in Basel geboren und im
kleinen Winzerdorf Fischingen im südlichen Markgräflerland aufgewachsen. Bis
1996 besuchte er in Weil am Rhein das Gymnasium und zog 1997 nach Freiburg. Dort
leistete er seinen Zivildienst in der sportmedizinischen Abteilung der Uniklinik
Freiburg und konnte erste konkrete Einblicke in den sportmedizinischen und
trainingswissenschaftlichen Alltag bekommen. Schon bald stand für ihn fest, dass
seine Interessen auch im Studium auf diesem Gebiet liegen würden. Gleichzeitig
wollte er aber zwei weitere, ihm sehr wichtige Gebiete, die Germanistik und die
Geographie, nicht fallen lassen und so schrieb er sich 1998 als Lehramtsstudent
in Sport, Deutsch und Erdkunde ein. 2003 schreibt er als Zulassungsarbeit zum
Examen die Grundlagen für dieses Buch. Nach dem ersten Jahr des Referendariats
am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Gundelfingen, folgte im Schuljahr 2006/2007
der zweite Ausbildungsabschnitt am Rotteck Gymnasium in Freiburg.
Die sportliche Entwicklung
begann ebenfalls schon sehr früh im kleinen Dörfchen Fischingen. Mit fünf hat
Max Frei begonnen ab und zu mit seinem Vater rennen zu gehen. Machte dann auch
ein wenig Skilanglauf (wobei man auch hier die meiste Zeit rennt, da es ja
selten Schnee hat) und begann erst mit 15 Jahren beim TuS Lörrach-Stetten ein
geregeltes Training. In der ersten Phase war er dann vor allem Bahnläufer und
hier besonders gerne über die Hindernisse unterwegs. 1996 schaffte er über 3000m
Hindernis die Qualifikation zur Juniorenweltmeisterschaft in Sydney. Im gleichen
Jahr lief er (als Deutsch-Schweizer-Doppelbürger) den noch heute bestehenden
Schweizer Juniorenrekord von 8.58min über diese Strecke. Über die 5000m
(14.23min) zog es ihn dann immer mehr auf die Straße. Er hatte mehrere Einsätze
an Länderkämpfen im DLV Straßenlaufteam über die Halbmarathonstrecke und lief
1998 in Frankfurt seinen ersten ernsthaften Marathon in 2:29h. (Mit 16 Jahren
war er schon mal in London gelaufen, damit mal einer gelaufen war...). Seine
Bestzeit steht heute bei 2:27:08h (Berlin 2002).
Mehr oder weniger durch Zufall,
nämlich weil die Deutsche Berglaufmeisterschaft hier in Freiburg stattfand, nahm
er an meinem ersten Berglauf teil und konnte sich mit dem Titelgewinn bei den
Junioren für die Berglauf Worldtrophy in Malaysia qualifizieren. Die folgenden
Jahre ab 1999 waren dann geprägt von ständig wechselnden Schwerpunkten auf allen
Laufgebieten: Cross, Straße, Bahn und Berglauf. Wobei er im Berglauf mit der
Bronzemedallie in der Teamwertung bei der Weltmeisterschaft in Alaska 2003 –
zumindest auf dem Papier - seinen größten sportlichen Erfolg feierte. Regional
waren sicher auch die Siege beim Schluchseelauf 2003 und beim den Freiburg
Marathon Austragungen 2004, 2005 und 2006 sehr wichtig und schön.
Wegen der Umstellungen, die mit dem Beginn des
Referendariats auftraten, ging er die Saison 2006/2007 etwas „gemütlicher“ an
und versucht derzeit im Rahmen der Möglichkeiten schöne Lauferlebnisse zu
schaffen und gleichzeitig die Form auf einem einigermaßen guten Niveau zu
halten. Durch das Zurückschrauben der Intensität und der
eigenen Zielsetzungen, konnte er nach dem Freiburg Marathon 2006, mal einige
„verrückte“ Läufe bestreiten, und so lief er im Sommer 2006 den
Zugspitz-Extremberglauf, den Swiss-alpine Marathon K 78, den Vogesenkammberglauf
und den Jungfrau Marathon.