Über den Autor (von Florian Gediehn, Freier Sportjournalist)
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Die Idee zu diesem Buch hat Max
in den Schweizer Alpen. Konkreter werden die Gedanken in Kroatien. Max bereitet
sich hier im Sommer 2002 auf den Berlin-Ma-rathon vor. Unter 2:25 zu bleiben ist
das Ziel und er verfolgt dieses Ziel, wie er viele seiner Ziele verfolgt:
Konsequent, irgendwie aber auch nicht.
Natürlich trainiert er hart für diesen Marathon, klar, er macht seine
Kilometer. Auf dem kroatischen Campingplatz gibt es die ersten Schaulustigen,
die sich fragen, warum dieser Mann so schnell und so häufig rauf in die
Kalkberge rennt. Aber neben dem harten Training würde es Max sich nie nehmen
lassen, abends auch mal eine Flasche Rotwein zu trinken. Das bemerken auch bald
die Schaulustigen und sie glauben dann nicht so richtig, dass ausgerechnet
dieser Max beim größten Langstreckenlauf Deutschlands gut sein will.
Wochen später können sie sich übers Fernsehen davon überzeugen. Sein Ziel
verfehlt er zwar knapp, aber er ist wieder mal vorne dabei. Auch für dieses Buch
hat Max Frei hart gearbeitet; neben Sport- und Deutschexamen war es am Ende
schon eine kleine Qual, bis alles fertig war, denn nicht jedes Interview ist
gleich so druckreif, wie es nun vorliegt. Die Arbeit an „Laufszene Freiburg" hat
er konsequent „durchgezogen", aber auch hierbei nicht vergessen, nebenher ein
bisschen zu leben.
Und eben so begreift er auch seinen Sport: Max ist ein Leistungssportler, aber
irgendwie passt er dann doch in kein Kadertraining. Er wurde schon von Menschen,
die es wissen müssen, ein wenig abwertend als „Wald- und Wiesenläufer"
bezeichnet. Und so doof das auch klingen mag - er ist einer. Natürlich hat er
nach seinen langen Läufen rund um Freiburg auch Zeiten und Kilometer im Kopf,
aber oft ist es für ihn bedeutender, den Schauinsland mal in der Abendsonne
gepackt zu haben.
Zur Berglauf-WM nach Alaska reist er zehn Tage vor dem Start an, um ein bisschen
was zu sehen - eben mehr als nur die Wettkampfstrecke. Natürlich gehört das
professionelle Training zum Laufen, auch die Disziplin. Das sind nun mal die
Grundlagen. Aber dann ist Laufen eben noch etwas anderes. Das ist zwar heute
kein Geheimnis mehr, aber wenn dieses Buch beides vermitteln kann, läuferische
Grundregeln und darüber hinaus auch Laufen als Erleben von Landschaft und Fühlen
der Einheit von Freiheit, Körper und Geist, dann hat der Max sein Ziel erreicht.
Florian Gediehn, Freier Sportjournalist und Mitbewohner von Max Frei
Danksagung
So ein Buch zu schreiben, verlangt mehr Energie als einen Marathon zu laufen. Viele haben mir bei der Arbeit geholfen. Deshalb will ich Dankeschön sagen an:
meine Eltern
Armin Backhaus
Matthias Burgstedt
Roger Born und Rüdiger Knabe (von der Firma Comnet)
Jana Dietrich (sowie den anderen Mitarbeitern des Vermessungsamtes der Stadt Freiburg)
Barbara und Florian Gediehn
Christoph Held
Alexander Kreuzer
Oliver Niemand
Andreas Obrecht
Cathrin Olbert
Matthias Retter
Andreas Schmid
Norbert Steffens
Winfried Stinn
Andreas Strepenick
Phillip Wetzel
und natürlich all denen, die hier
im Portrait vorgestellt sind. Max Frei